Philipp Melanchthon Handschrift - Victorin Strigel Johann Stigel Statut 1548
Das erste Semester der Hohen Schule
Der Melanchthon Philipp Melanchthon: (eigtl. Schwartzerdt) *16.2.1497 Bretten †19.4.1560 Wittenberg Reformator, Humanist, Sohn eines Waffenmeisters und einer Kaufmannstochter, Verwandter des Humanisten Johannes Reuchlin. -Schüler Johann Stigel und der Theologe Victorin Strigel eröffneten die Hohe Schule zu Jena im Beisein der Herzöge am 19. März 1548 mit gelehrten Reden. Auf ihr dringendes Ersuchen erließen die Landesherren ein Statut . Beide Professoren fungierten als erste Rektoren. Bis zum Ende des ersten Jahres trugen sich 171 Personen in die Matrikel der Schule ein. Im Kirchengebäude wurde ein Konvikt Konvikt: Studentische Speiseanstalt für die „armen Gesellen“ mit zuerst 4, dann 5 Tischen für jeweils 12 Personen. Mit der Vergabe von Stipendien suchte die Landesregierung vor allem auf die Ausbildung „rechtgläubiger“ Theologen Einfluss zu nehmen. eingerichtet mit Unterkünften und einem gemeinsamen Speisesaal. Die Hohe Schule musste mit einem spärlichen Gesamtetat von kaum mehr als 650 Gulden in den ersten Jahren auskommen.
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Erweiterungen im 16. Jahrhundert Umbau der Kirche Die Universitätskirche Politik 1485-1534 Politik 1544-1547 Politik 1555-1596 Die Gründung der Hohen Schule Das erste Semester der Hohen Schule Die Nutzung des alten Klosters Insignien der Universität Siegel der Universität großes rundes Universitätssiegel kleines rundes Universitätssiegel Siegel der juristischen Fakultät Siegel der medizinischen Fakultät Siegel der philosophischen Fakultät Siegel der theologischen Fakultät Ernestinisches Wappen Johann Friedrich I. Victorin Strigel Johann Stigel Stiftungsprivileg 1557 Zepter 1557 Leges 1548 Grabsteine und Epitaphe Grabstein des Johann Ernst Gerhard (1668) Grabstein für Otto und Arnold v. d. Hage (1605) Grabstein des Dominikanermönches Johannes Kommer (1484) Grabstein des Dominikanermönches Franciscus aus Freistadt (1522) Grabstein des Dominikanermönches Johannes (1523) Grabstein des Dominikanermönches Conradus aus Neumark (1500) Grabstein des Wolfgang Werther Mühlpfort (1629) Grabstein des Gottfried Zapf (1664) Grabstein des Johannes Zeisold (1667) Epitaph des Johann Theodor Schen(c)k (1671) Epitaph des Gottlieb Christian Ferber (1677) Epitaph des Burkhard Gotthelf Struve (1738) Von der Hohen Schule zur Universität Bauliche Missstände im Kollegium Epitaph des Johann Christian Günther (1723)