Der 1555 geschlossene Religionsfrieden zwischen dem katholischen Kaiser und den Reichsständen sicherte den Anhängern der Augsburger Konfession Frieden und Besitzstände. Im Jahre 1580 folgte das neue Konkordienbuch, eine Sammlung lutherisch protestantischer Bekenntnisschriften, die fortan als theologische Grundlage galten. Das Buch bildete fernerhin die Basis für die Vereidigung der Jenaer Professoren. Im Jahre 1572 erfolgte eine ernestinische Landesteilung, dabei entstanden Sachsen-Weimar, Sachsen-Coburg-Eisenach. Herzog Johann Wilhelm behielt die östlichen Landesteile mit Weimar, Jena, Saalfeld, Eisenberg und Altenburg, während in den westlichen und südlichen ernestinischen Ernestinische Linie: Kurfürst Ernst von Sachsen (1441-1486) war, nach der Landesteilung 1485, der Begründer der ernestinischen Linie und erhielt neben dem Kurkreis um Wittenberg den Großteil der Landgrafschaft Thüringen mit den fränkischen und vogtländischen Besitzungen sowie Teile des Pleißen – und Osterlandes. Gebieten (Eisenach, Gotha, Coburg, Hildburghausen) die Söhne Johann Friedrichs des Mittleren als Landesherren eingesetzt wurden. Im Zuge einer erneuten Landesteilung im Jahre 1596 entstanden Sachsen-Weimar, Sachsen-Coburg, Sachsen-Eisenach, Sachsen-Altenburg.
Politik 1555-1596

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drei Söhne Johann Friedrichs

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Erweiterungen im 16. Jahrhundert Umbau der Kirche Die Universitätskirche Politik 1485-1534 Politik 1544-1547 Politik 1555-1596 Die Gründung der Hohen Schule Das erste Semester der Hohen Schule Die Nutzung des alten Klosters Insignien der Universität Siegel der Universität großes rundes Universitätssiegel kleines rundes Universitätssiegel Siegel der juristischen Fakultät Siegel der medizinischen Fakultät Siegel der philosophischen Fakultät Siegel der theologischen Fakultät Ernestinisches Wappen Johann Friedrich I. Victorin Strigel Johann Stigel Stiftungsprivileg 1557 Zepter 1557 Leges 1548 Grabsteine und Epitaphe Grabstein des Johann Ernst Gerhard (1668) Grabstein für Otto und Arnold v. d. Hage (1605) Grabstein des Dominikanermönches Johannes Kommer (1484) Grabstein des Dominikanermönches Franciscus aus Freistadt (1522) Grabstein des Dominikanermönches Johannes (1523) Grabstein des Dominikanermönches Conradus aus Neumark (1500) Grabstein des Wolfgang Werther Mühlpfort (1629) Grabstein des Gottfried Zapf (1664) Grabstein des Johannes Zeisold (1667) Epitaph des Johann Theodor Schen(c)k (1671) Epitaph des Gottlieb Christian Ferber (1677) Epitaph des Burkhard Gotthelf Struve (1738) Von der Hohen Schule zur Universität Bauliche Missstände im Kollegium Epitaph des Johann Christian Günther (1723)