Politik_01

                  Thüringen-Karte von Mellinger, Ausschnitt

 

Martin Luther
Politik 1485-1534

Die Teilung des kursächsischen Territoriums in zwei Hauptteile, Meißen und Thüringen, wurde am 26.8.1485 beschlossen. Damit wurden die von den Vornamen abgeleiteten Teillinien der

Wettiner Haus Wettin: Altes Adelsgeschlecht mit Stammsitz in Wettin/ Saale, führt sich schon auf die Zeit des Sachsenkönigs Widukind bzw. Karls des Großen zurück; sichere Nachweise seit dem 10. Jahrhundert; seit 1422 Inhaber der sächsischen Kurwürde , die Albertiner Albertinische Linie: Herzog Albrecht von Sachsen (1443-1500), der Begründer der albertinischen Linie, wählte, im Zuge der Landesteilung 1485, das meißnische Gebiet mit Teilen des Osterlandes und Thüringens. Mit dem Gewinn des erzgebirgischen Silbergrabens ließ er u.a. die spätgotische Albrechtsburg zu Meißen errichten. und die Ernestiner Ernestinische Linie: Kurfürst Ernst von Sachsen (1441-1486) war, nach der Landesteilung 1485, der Begründer der ernestinischen Linie und erhielt neben dem Kurkreis um Wittenberg den Großteil der Landgrafschaft Thüringen mit den fränkischen und vogtländischen Besitzungen sowie Teile des Pleißen – und Osterlandes. , geboren. Mit Luthers Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche im Jahre 1517 begann die Reformation in Kursachsen. Das grundlegende Glaubensbekenntnis der evangelischen Stände, die „Augsburger Konfession“, wurde 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg abgelegt. In diese Jahre fiel auch die Konfiskation von Klosterbesitz durch den protestantischen Landesherrn. So bat 1534 der Jenaer Stadtrat um die Überlassung des 1286 gegründeten Dominikanerklosters für den städtischen „Gemeinen Kasten“.

next  
Erweiterungen im 16. Jahrhundert Umbau der Kirche Die Universitätskirche Politik 1485-1534 Politik 1544-1547 Politik 1555-1596 Die Gründung der Hohen Schule Das erste Semester der Hohen Schule Die Nutzung des alten Klosters Insignien der Universität Siegel der Universität großes rundes Universitätssiegel kleines rundes Universitätssiegel Siegel der juristischen Fakultät Siegel der medizinischen Fakultät Siegel der philosophischen Fakultät Siegel der theologischen Fakultät Ernestinisches Wappen Johann Friedrich I. Victorin Strigel Johann Stigel Stiftungsprivileg 1557 Zepter 1557 Leges 1548 Grabsteine und Epitaphe Grabstein des Johann Ernst Gerhard (1668) Grabstein für Otto und Arnold v. d. Hage (1605) Grabstein des Dominikanermönches Johannes Kommer (1484) Grabstein des Dominikanermönches Franciscus aus Freistadt (1522) Grabstein des Dominikanermönches Johannes (1523) Grabstein des Dominikanermönches Conradus aus Neumark (1500) Grabstein des Wolfgang Werther Mühlpfort (1629) Grabstein des Gottfried Zapf (1664) Grabstein des Johannes Zeisold (1667) Epitaph des Johann Theodor Schen(c)k (1671) Epitaph des Gottlieb Christian Ferber (1677) Epitaph des Burkhard Gotthelf Struve (1738) Von der Hohen Schule zur Universität Bauliche Missstände im Kollegium Epitaph des Johann Christian Günther (1723)